Essigherstellung

Schon vor mehr als 5000 Jahren kannten die alten Kulturv√∂lker die Bedeutung des Essigs als W√ľrzmittel und zur pikanten Verfeinerung von Speisen und Salaten. √Ągypter und Chinesen stellten Essig in Tonkr√ľgen her, in dem sie Wein stehen lie√üen, sodass der Alkohol durch die in der Luft vorkommenden Essigbakterien vergoren wurde.

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Das französische Wort "Vinaigre" weist auch auf diesen Ursprung hin, denn es bedeutet "saurer Wein".
Fr√ľher kannten die Menschen 3 Arten, um Lebensmittel haltbar zu machen: durch Trocknen, Einsalzen oder mit Hilfe von Essig. Auch als Getr√§nk hat Essig schon immer eine gro√üe Anh√§ngerschaft.

Der Essig ist damals wie heute vielseitig einsetzbar.

Essig hat eine gesundheitsf√∂rdernde Wirkung. Er unterst√ľtzt die Stoffwechselvorg√§nge im K√∂rper, indem er die Verdauung anregt und die Verwertung der N√§hrstoffe im K√∂rper f√∂rdert. Essig dient auch zur K√∂rperpflege und als Heilmittel. √Ąu√üerlich aufgetragen pflegt und sch√ľtzt er die Haut und f√∂rdert die Durchblutung.

Die Herstellung von Essig

Die Ausgangsstoffe f√ľr die Essigherstellung sind z.B. Weine, Obstweine oder Branntweine. Der Alkoholanteil wird durch die in der Luft enthaltenen Essigbakterien unter Mitwirkung von Sauerstoff in Essigs√§ure umgewandelt. Dieser Vorgang wird als biologische G√§rung bezeichnet. Diese speziellen Bakterien wurden Mitte des vorigen Jahrhunderts vom bekannten franz√∂sischen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur entdeckt.

Lagerung des Essigs

Erst durch die Lagerung bekommt der Essig seine Reife und sein typisches Aroma. Deshalb wird Essig nach der Herstellung in Lagerbottiche gepumpt. Hochwertige Essige lagert man in Holzbottichen. Die Reifezeit kann bis zu einem Jahr dauern.